{"id":2121,"date":"2018-02-06T14:41:53","date_gmt":"2018-02-06T13:41:53","guid":{"rendered":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/?page_id=2121"},"modified":"2019-05-27T15:57:03","modified_gmt":"2019-05-27T13:57:03","slug":"jean-houzeau-de-lehaie-pionier-der-einfuehrung-des-bambus-in-europa","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/bambus-kultur\/geschichte-der-einfuehrung-des-bambus-in-europa\/jean-houzeau-de-lehaie-pionier-der-einfuehrung-des-bambus-in-europa\/","title":{"rendered":"Jean Houzeau de Lehaie: Pionier der Einf\u00fchrung des Bambus in Europa"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2129 size-full\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_001.jpg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_001.jpg 680w, https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_001-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Autor: Jacques Chaplain \u22c5 Teil 1<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eAlles ist seltsam und interessant bei den Bambussen\u201c<\/strong> <strong>Jean H. de L.<\/strong><\/p>\n<p>Jeder Bambusfreund kennt den <strong><em>Phyllostachys viridis \u2018Houzeau\u2019<\/em><\/strong>, diesen Riesen, der 17 m H\u00f6he erreichen kann und der sich durch seine gelbe Internodienrinne von den anderen unterscheidet. Diese Bezeichnung des Kultivars ist ohne Zweifel eine Anerkennung f\u00fcr alle Arbeiten des belgischen Naturforschers <strong>Jean Houzeau de Lehaie<\/strong>, die dem Studium und der Akklimatisierung der Bambusse in seinem Park \u201eL\u2018Ermitage\u201c gewidmet sind. Er ist auch bekannt durch seinen Beitrag zur Verbreitung der wissenschaftlichen und Gartenbaukenntnisse \u00fcber die Bambusse unter den Amateuren in den ersten Jahrzehnten des XX. Jahrhunderts. Er hat auch die Verbreitung der Bambusse in den G\u00e4rten Europas gef\u00f6rdert. Aber wer ist denn dieser Bambusfanatiker? Wie ist er zu diesem Interesse am Bambusstudium gekommen, zum Interesse f\u00fcr die neue Spezies, f\u00fcr ihre Akklimatisierung, zuerst in Belgien im Landgut \u201eL\u2018Ermitage\u201c und dann in ganz Europa bis hin zu den extremen Klimazonen Norwegens? Was sind seine Hauptarbeiten, seine Informationsquellen, seine wichtigsten wissenschaftlichen Korrespondenten oder aufgekl\u00e4rten Amateure? Wie ist er dazu gekommen ein Austauschnetz der Kenntnisse und der Gartenerfahrungen zu kn\u00fcpfen? Wo sind die Grenzen seiner mutigen Taten im Dienst unserer Lieblingspflanze? Wir werden versuchen, diese vielen Fragen zu beantworten dank der Artikel, die Jean Houzeau de Lehaie in Fachzeitschriften geschrieben hat. Die Studie seiner Bibliographie ist uns auch sehr n\u00fctzlich. <sup>1<\/sup><\/p>\n<p>Diese Forschungsarbeit ist ein bescheidenes Lob an einen dieser bewundernswerten Menschen des XIX. und XX. Jahrhunderts, die dazu beigetragen haben, die Bambusse in Europa nach 800.000 Jahren Abwesenheit wieder einzuf\u00fchren und eine immer gr\u00f6\u00dfere Zahl von Gartenamateuren mit einer Pflanze vertraut zu machen, die bis dahin nur einigen Pionieren im Jahrhundert der Dampfschifffahrt bekannt war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2120\" aria-describedby=\"caption-attachment-2120\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2120\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_002.png\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"138\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2120\" class=\"wp-caption-text\">Ehemalige \u201eErmitage\u201c von St.\u00ad Barth\u00e9lemy in Mons<\/figcaption><\/figure>\n<div><strong>Kulturelle- und Familienwurzeln<\/strong><\/div>\n<div>Jean Auguste Hyppolite wurde 1867 in einer alten Patrizierfamilie von Hainaut geboren. Um sein Werk gut zu verstehen, ist es n\u00fctzlich, die verschiedenen Familienmitglieder zu erw\u00e4hnen, die ihn beeinflussten, so wie das Familienmilieu, in dem er gro\u00df geworden ist. Sein Gro\u00dfvater v\u00e4terlicherseits, Charles, mit 6 Jahren elternlos geworden, wird von einem Ahnen erzogen, der ihn nach Paris schickt, damit er in Louis\u00adle\u00adGrand und in der Sorbonne studiert (Doktorarbeit in Jura). Von seinem Vormund bekommt er als Erbe ein Landgut in der N\u00e4he von Mons. Es handelt sich um \u201eL\u2019Ermitage\u201c von St. \u00adBarth\u00e9lemy, \u201edie malerische Residenz an den H\u00e4ngen des Mont Panisel\u201c. Das ganze Landgut ist ungef\u00e4hr 30 Hektar gro\u00df. <sup>2 <\/sup>Charles ist ein sehr aufgekl\u00e4rter Mann, er interessiert sich f\u00fcr die Ideen der \u201eEncyclop\u00e9distes\u201c, f\u00fcr die franz\u00f6sische \u201eR\u00e9volution\u201c, f\u00fcr Laizismus (so wie man ihn sich damals vorstellen konnte). Er ist den neuen Ideen sehr zug\u00e4nglich, er hat die Bibliothek in \u201eL\u2019Ermitage\u201c bedeutend um seltene und kostbare B\u00fccher \u00fcber Geschichte, Literatur und Wissenschaft erweitert. Jeans Gro\u00dfvater heiratet 1819 Albertine Pradier \u201eeine sehr feine und k\u00fcnstlerische Natur, mit einem gebildeten Geist begabt, an der Belletristrik interessiert und sehr geschickt im Stiftportr\u00e4t\u201c. <sup>4 <\/sup>Charles und Albertine werden die Eltern von zwei Jungen: der eine war Jean \u00adCharles und der andere Charles\u00ad Auguste, der Vater von Jean Houzeau de Lehaie.<\/div>\n<figure id=\"attachment_2124\" aria-describedby=\"caption-attachment-2124\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2124 size-full\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_004.png\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_004.png 217w, https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_004-198x300.png 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2124\" class=\"wp-caption-text\">Jean\u00ad Charles Houzeau de Lehaie (1822 bis 1888)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Onkel, Jean\u00ad Charles <sup>5<\/sup> ist eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Person. Er ist ein Autodidakt und hat einen wissenschaftlichen Geist, der von den republikanischen Ideen seines Vaters beeinflusst ist. Er ist als Astronomieexperte bekannt. Seine politischen Stellungsnahmen werden ihn seine Stelle als Astronomiehilfe im \u201eObservatoire Royal de Bruxelles\u201c kosten. Sein tapferer und abenteuerlicher Geist wird ihn dazu f\u00fchren, sich jenseits des Atlantiks niederzulassen. 1857 legt er mit einem kleinen Segelboot an den K\u00fcsten New\u00ad Orleans an. Er wird Feldmesser und dann \u201efrontierman\u201c im Westen von Texas; dann kommt er am Anfang des Sezessionskriegs nach San\u00adAntonio zur\u00fcck. Er will weder von den texanischen Pflanzern get\u00f6tet werden, noch in der S\u00fcdstaatenarmee Soldat werden und fl\u00fcchtet sich nach Mexiko. Dann kommt er wieder nach New\u00ad Orleans zur\u00fcck, um unter Lebensgefahr f\u00fcr die Sache der Schwarzen und f\u00fcr die Abschaffung der Sklaverei Stellung zu nehmen. Er arbeitet in der Zeitung der Schwarzen \u201eUnions\u201c mit und wird Direktor der \u201eTribune\u201c werden. Das Lokalblatt ist eine Nationaltageszeitung geworden, die in den USA Aufsehen erregt. <sup>6<\/sup> Nach dem Krieg l\u00e4sst sich Charles in Jamaica nieder. Er verbringt dort die sch\u00f6nste Zeit seines Lebens: als kleiner Kaffeepflanzer, als Lehrer wird er sich der Astronomie und der Literatur widmen. Nach 19 Jahren freiwilliger Auswanderung kommt er wieder nach Belgien zur\u00fcck, und zu seinem gr\u00f6\u00dften Erstaunen wird er von K\u00f6nig L\u00e9opold II zum Direktor des \u201eObservatoire\u201c benannt. Auguste, Jeans Vater ist von seinem j\u00fcngeren und abenteuerlustigen Bruder sehr beeinflusst. Durch Fouriers Ideen gebildet, macht er Karriere im Dienst des Staates (B\u00fcrgermeister , Parlamentsmitglied) und als Wirtschaftspolitiklehrer in \u201eEcole des Mines\u201c von Mons. Er ist auch ein sehr t\u00fcchtiger Arbeiter, ein Vortragender, dessen Kultur universal ist. Er ist \u201eGrand Ma\u00eetre du Grand Orient de Belgique\u201c und B\u00fccherfreund. Er interessiert sich f\u00fcr Botanik, f\u00fcr die vorgeschichtliche Anthropologie, f\u00fcr die hysische Geographie und f\u00fcr die Physik des Globus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2125\" aria-describedby=\"caption-attachment-2125\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2125 size-full\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_005.png\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_005.png 217w, https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_005-198x300.png 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2125\" class=\"wp-caption-text\">Jean Houzeau de Lehaie (1867 bis 1959)<\/figcaption><\/figure>\n<div><strong>Jean Houzeau de Lehaie: Ein durch L\u2018Ermitage gepr\u00e4gter Naturwissenschaftler<\/strong><\/div>\n<div>Jean, 1867 geboren, tut es seinem Onkel gleich, indem er sich nach dem Gymnasiumsabschluss im Selbststudium weiterbildet und mit besonders gro\u00dfem Interesse Botanik, Geographie und Pr\u00e4historie studiert. Die umfangreiche Bibliothek seiner Vorfahren und die elterliche Erziehung bilden seinen wissenschaftlichen Geist aus. Der Park der Ermitage, auf einer Gel\u00e4ndefalte des Monser Waldes gelegen, ist mit seinen jahrhundertealten B\u00e4umen, seinen Gew\u00e4chsh\u00e4usern und seinen Teichen der rechte Platz f\u00fcr Jean. Hier kann er seine aus zahlreichen Lekt\u00fcren neu erworbenen Kenntnisse praktisch anwenden, so wie Jean\u00ad Charles, der sich ein kleines Privatobservatorium eingerichtet hatte. Jean ist aber kein Sterngucker, sondern ein Beobachter der Welt der Insekten, der V\u00f6gel und der Pflanzen. Tats\u00e4chlich bietet ihm der Park der Ermitage ausgew\u00e4hltes Material f\u00fcr seine Forschungen an, die er bei Tagesanbruch beginnt, sie tags\u00fcber fortf\u00fchrt und erst sp\u00e4t in der Nacht beendet. <sup>7 <\/sup><strong>1883 hat Jean Houzeau de Lehaie mit dem Bambusanbau angefangen.<\/strong> Im Sommer 1922 organisiert er eine prall gef\u00fcllte Tagesveranstaltung (dem Besuch der Ermitage gingen die Besichtigung des geologischen Gebietes von Helin, der pr\u00e4historischen H\u00f6hleng\u00e4nge von Spiennes und eines Gel\u00e4ndes zur Beobachtung der Tiere, der Blumen und des Bodens voraus). Er erkl\u00e4rt den Ausfl\u00fcglern: \u201eDie Sammlung wurde 1898 aus Hyon auf das Ermitage\u00ad Landgut gebracht. Diese Pflanzen sind zum gr\u00f6\u00dften Teil schwer anbauf\u00e4hig. Erst nach vielen Versuchen ist es uns gelungen herauszufinden, was sie zum Aufwachsen brauchen und wie sie angebaut werden sollen\u201c <sup>8<\/sup> Wie l\u00e4sst sich aber erkl\u00e4ren, dass er Geschmack an der Botanik fand und sich fr\u00fch f\u00fcr Bambus interessierte? Sicher tr\u00e4gt seine Mutter dazu bei, indem sie dem jungen Jean \u201ewunderbare Geschichten\u201c erz\u00e4hlt, die zu Reisen ans Ende der Welt einladen (oder zu Traumreisen ins eigene Innere); sie hat nicht den Reiz der exotischen Pflanzen vergessen, Erinnerungen an einen Aufenthalt in den Tropen: \u201eF\u00fcr denjenigen, der nicht in den Tropen gelebt hat, ist es schwer sich die majest\u00e4tischen Bambusw\u00e4lder vorzustellen\u201c, schreibt er 1906. August, der Vater, hat sich immer f\u00fcr Botanik interessiert. Er ist ein erfahrener G\u00e4rtner. <sup>9<\/sup> <strong>Als Jean auf dem Landgut bei Hyon zum ersten mal versucht Bambusse anzupflanzen, ist er erst 16 Jahre alt.<\/strong> Sicher war der Vater damit einverstanden, hat ihn dazu ermutigt und wom\u00f6glich mitgearbeitet. Im \u00dcbrigen ist nicht ausgeschlossen, dass gerade Charles, der Erbe des Landgutes und gro\u00dfer Liebhaber von wertvollen B\u00fcchern, die reich illustrierten Monographien \u00fcber die asiatische Flora erworben hatte. Jean beruft sich zum Beispiel in seinen Bibliographien \u00fcber Bambusse auf Philipp Franz Siebolds Werk. Er wei\u00df schon, dass dieser deutsche Botaniker 1850 dazu beigetragen hat, unter anderem den <em>Pseudosasa japonica<\/em> einzuf\u00fchren. Wer w\u00e4re nicht neugierig geworden beim Lesen der drei\u00dfig B\u00e4nde, die der deutsche Botaniker zwischen 1825 und 1870 zusammen mit J.G. Zuccarini \u00fcber sein Verzeichnis der \u201aFlora japonica\u2019 ver\u00f6ffentlicht hat? Wer w\u00fcrde keine Lust versp\u00fcren, Pflanzen zu sammeln, die so pr\u00e4zise (auf Latein und dann auf Franz\u00f6sisch) beschrieben und der botanischen Terminologie gem\u00e4\u00df benannt worden sind? Ohne Zweifel w\u00e4chst in Jean die Lust am Zeichnen, als seine Aufmerksamkeit auf die hunderte von farbigen Abbildungen in jedem Band der \u201aFlora japonica\u2019 gelenkt wird. <sup>10<\/sup><\/div>\n<figure id=\"attachment_2131\" aria-describedby=\"caption-attachment-2131\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2131 size-full\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_008.gif\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"383\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2131\" class=\"wp-caption-text\">Titelblatt \u201eFlora Japonica\u201c <sup>16<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<div>Au\u00dferdem sind August und sein Sohn Jean, beide flei\u00dfige Besucher botanischer G\u00e4rten und privater G\u00e4rten gischen G\u00e4rtnern verkehrt. Unter diesen tritt Louis Van Houtte hervor. Dieser begeisterte Botaniker und Pflanzenentdecker gr\u00fcndet die Monatszeitschrift \u201eL\u2019horticulture belge\u201c (1836), wird zum Vorsitzenden des belgischen k\u00f6niglichen Gartenkunstvereins (1837) und ver\u00f6ffentlicht ein Jahrbuch \u201eFlore des serres et des jardins d\u2019Europe\u201c <sup>11<\/sup>, ein Luxusverzeichnis, gedacht f\u00fcr Gartenamateure, die sich f\u00fcr neue Pflanzen interessieren. Er gr\u00fcndet in Gand eine Baumschule, die zu dieser Zeit ohnegleichen ist. <sup>12<\/sup> Offenbar bilden die Bambusse unter den tausenden von Pflanzen, die er in seiner Baumschule vorr\u00e4tig h\u00e4lt, eine verschwindende Minderheit, aber immerhin verkauft Louis Van Houtte seit 1848 schon <em>Arundinaria Falconei <\/em><sup>13<\/sup> und das 1863 aus Japan geschickte <em>Arundinaria fortunei<\/em>. <sup>14 <\/sup>Beide Pflanzen erscheinen in Jeans Sammlung. Jean wei\u00df Bescheid \u00fcber die aktuellen Forschungsergebnisse was Bambus und dessen Anbau betrifft und befasst sich in den 1870er und 1880er Jahren mit den Arbeiten \u201eLes Bambous\u201c von August und Charles Rivi\u00e8re (1879) und den Arbeiten von William Munro (1886) \u201eMonograph of Bambusaceae\u201c. Zu erw\u00e4hnen ist auch die Arbeit des schweizerischen V\u00f6lkerkundlers und Geographen Prof. Carl Schr\u00f6ter. <sup>15<\/sup><\/div>\n<figure id=\"attachment_2130\" aria-describedby=\"caption-attachment-2130\" style=\"width: 681px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2130 size-full\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_007.png\" alt=\"\" width=\"681\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_007.png 681w, https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_007-300x163.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2130\" class=\"wp-caption-text\">Postkarte der \u201eL\u2018Ermitage\u201c im Jahre 1904; die ersten Bambusse werden weit weg vom Haus gepflanzt.<\/figcaption><\/figure>\n<div><strong>Die Bambussammlung in \u201eL\u2019Ermitage\u201c <\/strong><\/div>\n<div>Das Landgut L\u2019Ermitage liegt bei 3 Grad 57\u2019 \u00f6stlicher L\u00e4nge und bei 50 Grad 27\u2019 n\u00f6rdlicher Breite. Diese Breite entspricht einem Ort, der etwas n\u00f6rdlich von Winnipeg in Kanada gelegen w\u00e4re. Am Anfang der 1900er Jahre betr\u00e4gt die j\u00e4hrliche Durchschnittstemperatur in Wallonien ungef\u00e4hr 10 Grad Celsius, die absolute Mindesttemperatur betr\u00e4gt minus 20 Grad Celsius und die absolute H\u00f6chsttemperatur 35 Grad Celsius. Die j\u00e4hrliche Niederschlagsh\u00f6he betr\u00e4gt ungef\u00e4hr 700 mm. Aus diesem Grund sagt Jean Houzeau de Lehaie, dass die Gegend, in der er wohnt, unter dem Einfluss des Seeklimas von Westeuropa liegt, obwohl die sibirischen K\u00e4lteeinbr\u00fcche den Einfluss des Golfstroms oft wirkungslos machen k\u00f6nnen, so dass es in jedem Monat des Jahres Frost geben kann. 1907 zum Beispiel hat es au\u00dfer im August in jedem Monat gefroren, was f\u00fcr die Verholzung der jungen Bambushalme sehr nachteilig war. <sup>17 <\/sup>Die ersten Pflanzversuche im Freien sind bescheiden. Er f\u00e4ngt mit einem kleinen Ballen von <em>Arundinaria japonica<\/em> an. 1885 anl\u00e4sslich einer Reise der Familie nach Blois an der Loire (Frankreich), kaufen die Houzeaus mehrere <em>Phyllostachys nigra<\/em> und <em>aurea<\/em>. Im Jahr 1867 \u201e..bekamen wir von Herrn Mazal aus <strong>Anduze<\/strong> (Gard), Frankreich, eine Sendung mit zahlreichen Bambusarten. Seitdem, fast jedes Jahr, wuchs unsere Sammlung um mehrere Arten oder Sorten, die wir durch Tausch oder Kauf erhielten oder von Partnern bekamen, die unser Vorhaben, den Bambusanbau zu verbreiten, unterst\u00fctzten.\u201c <sup>18 <\/sup>Der \u201ewild garden\u201c<sup>19<\/sup>, der das Haus umgibt, erstreckt sich \u00fcber ungef\u00e4hr 4 ha. Er enth\u00e4lt einem Gem\u00fcsegarten von 50 ar, der Rest besteht aus W\u00e4ldern, Teichen und frischem Weideland. In der N\u00e4he des Wohnhauses der Familie Houzeau befindet sich ein ziemlich ger\u00e4umiges Treibhaus, das im Winter 2.000 T\u00f6pfe und 500 verschiedene Pflanzen aufnehmen kann. <sup>20<\/sup> 1908 z\u00e4hlt die Bambussammlung von Jean Houzeau 60 Taxa in vier Gattungen eingeteilt: <em>Arundinaria<\/em> (21 Sorten), <em>Bambusa<\/em> (9), <em>Dendrocalamus<\/em> (1) und <em>Phyllostachys<\/em> (18). Zur gleichen Zeit erfasst er 104 in Europa eingef\u00fchrte Taxa (verteilt auf 13 Gattungen). <sup>21<\/sup> Jean beschreibt, dass 40 Sorten mit mehr oder weniger Erfolg im Freien angebaut worden sind.<\/div>\n<figure id=\"attachment_2132\" aria-describedby=\"caption-attachment-2132\" style=\"width: 681px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2132 size-full\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_012.png\" alt=\"\" width=\"681\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_012.png 681w, https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Image_012-300x204.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2132\" class=\"wp-caption-text\">Treibh\u00e4user, die an der vorderen und der rechten Seite des Schlosses \u201eL\u2019Ermitage\u201c angebaut worden sind. Die Bambushaine erlauben, dieses Photo zu datie\u00adren, das von Jean um das Jahr 1905 aufgenommen wurde.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf den von Jean Houzeau 1907 in \u201eL\u2019Ermitage\u201c aufgenommenen Photos k\u00f6nnen wir die Bambushaine in der unmittelbaren N\u00e4he des Hauses sehen. Es handelt sich insbesondere um Riesenbambusse aus <strong>Prafrance<\/strong>, die im April 1905 gepflanzt wurden <sup>22<\/sup>: <em>Phyllostachys Bambusoides<\/em> (Ballen von 400 kg, Halmh\u00f6he 13,5 m, Halmdurchmesser 7,5 cm), <em>Phyllostachys Mitis<\/em> (Ballen in 3 Teilen von 1200 kg, H\u00f6he 16,5 m, Durchmesser des dicksten Rohres 10 cm). Die tropischen Bambusse (die<em> Bambusa<\/em>, 10 damals in die Gattung <em>Arundinaria<\/em> eingeordnete Sorten und ein <em>Dendrocalamus strictu<\/em>s) werden in das Treibhaus gestellt. Sp\u00e4ter werden Bambushaine in dem bewaldeten Teil, bei den Teichen und in den W\u00e4ldern des landwirtschaftlichen Betriebes gepflanzt. Der Boden des Mont Panisel ist f\u00fcr den Bambusanbau ziemlich gut geeignet: Er besteht aus gr\u00fcnem Sand mit Lehm (hohe Ypern\u00adFormation). Dank der sorgf\u00e4ltigen Anbaukultur, die 20 Jahre lang st\u00e4ndig verbessert wurde, haben sich die Bambusse in \u201eL\u2019Ermitage\u201c wunderbar entwickelt bis zu dem verh\u00e4ngnisvollen Winter 1916 \/ 1917. \u201eDieser war so streng, dass fast alle Bambushaine bis zum Boden zerst\u00f6rt wurden. Der Winter 1917 \/ 1918 zerst\u00f6rte viele neue Bambussprossen und auch der Winter 1921 \/ 1922 war sehr hart f\u00fcr gewisse Arten\u201c. <sup>24<\/sup> Welche Entt\u00e4uschung auch f\u00fcr die V\u00f6gel! W\u00e4hrend Anfang 1916 \u201e&#8230;ein Schwarm von 400 bis 500 Stare in den Bambushainen zum ersten mal \u00fcbernachtete\u201c, fielen ein Jahr sp\u00e4ter die Mindesttemperaturen \u00fcber 13 Tage auf minus 10 Grad Celsius und sogar auf minus 19 Grad Celsius in den letzten drei N\u00e4chten. Am 4. Februar 1917 stellte Jean fest, dass die Stare die Bambusse verlassen, wenn sie von zu strenger K\u00e4lte besch\u00e4digt werden. Von nun an kehrten abends nur kaum ein halbes Dutzend V\u00f6gel zum gewohnten Schlafplatz zur\u00fcck. \u201eVielleicht sterben sie vor K\u00e4lte und Hunger. Nach der gro\u00dfen Freude \u00fcber die Vogelmengen herrschen in allen Bambushainen Stille und Tod\u201c. <sup>25 <\/sup>\u201eWas die vielf\u00e4ltige Sammlung von tropischen Bambussen betrifft\u201c, gesammelt vor dem Krieg, werden sie \u2013 in Folge des Bombardements durch die Commonwealth\u00adTruppen vom 11. November 1918 zur Befreiung der Stadt Mons von vier Jahren deutscher Besatzung \u2013 starke Frostsch\u00e4den erleiden. Am Morgen, kurz bevor um 11 Uhr der Waffenstillstand unterzeichnet wurde, zerspringen durch das Bombardement hunderte Glasscheiben. Acht Tage sp\u00e4ter sinkt die Temperatur unter Minus 9 Grad. Wie schon gesagt, der Winter 1921\u00ad\/1922 war sehr hart f\u00fcr gewisse Bambusarten. \u201eInfolgedessen haben nur wenige Bambussorten wieder neue Kraft gewonnen und die Sammlung, die im Freien w\u00e4chst, pr\u00e4sentiert sich nur mittelm\u00e4\u00dfig im Vergleich zur Darstellung von 1915.\u201c <sup>26<\/sup> Im Fr\u00fchling 1922 erl\u00e4utert Jean bei der F\u00fchrung, die wir schon vorher erw\u00e4hnt haben, dass auf dem Familienlandgut einige Bambushaine \u00fcbrig geblieben sind, die trotzt der Sch\u00e4den ihre Kraft bewahrt haben: <em>Phyllostachys viridiglaucescens, Phyllostachys violascens, Phyllostachys aurea<\/em> (in voller Bl\u00fcte \u2013 zum ersten mal seit seiner Einf\u00fchrung nach Europa vor 73 Jahren!), <em>Phyllostachys flexuosa, Sasa paniculata f. nebulosa, Fargesia nitida, Phyllostachys Henonis<\/em> (der von 1904 bis 1906 gebl\u00fcht hat). Und <em>Phyllostachys edulis<\/em>, der im April 1906 aus Prafrance mitgebracht wurde, hat 1913 sogar einen 4 m hohen Spross geschoben. Er baut diese Bambussorte als Sehensw\u00fcrdigkeit an (er nimmt m\u00f6glicherweise an, dass dieser Riesenbambus in Belgien nicht genug wuchert, um seine Sch\u00f6\u00dflinge als Gem\u00fcse zu verzehren, wie es die Chinesen gewohnt sind!) Obwohl die Bambusse bis zu seinem letzten Atemzug im Mittelpunkt seiner Forschungen bleiben werden, ist klar, dass die Experimentierzeit von nun an beendet ist. Er war Pionier der Einf\u00fchrung neuer Arten und er hat zur Verbreitung der Bambusse beigetragen, was er gener\u00f6s fortsetzt. An dem denkw\u00fcrdigen Tag erkl\u00e4rt er seinen Kollegen, bevor er die F\u00fchrung mit dem Besuch seiner Sammlung geschliffener Feuersteine beendet, dass \u201ewenn sie Lust haben, die besten Bambussorten anzubauen, sollen sie sich gut merken, dass er ihnen Bambusse anbietet, die er durch Teilung vermehrt hat und die sie sich am besten im Fr\u00fchling w\u00e4hrend der Regenzeit holen k\u00f6nnen.\u201c <sup>27<\/sup><\/p>\n<div><strong>Teil 1: Jean Houzeau de Lehaie &#8211; Pionier der Einf\u00fchrung des Bambus in Europa \u22c5Jaques Chaplain (Autor) \u22c5 Monique Chaplain (\u00dcbersetzung)<\/strong><\/div>\n<div><strong><a href=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/bambus-kultur\/geschichte-der-einfuehrung-des-bambus-in-europa\/auf-ins-bambusparadies-mit-dem-naturforscher-jean-houzeau-de-lehaie\/\">Teil 2: Auf ins Bambusparadies mit dem Naturforscher Jean Houzeau de Lehaie\u00a0\u22c5 Jacques Chaplain (Autor) \u00b7 Florence Tribon &amp; Thomas Gr\u00fcnewald (\u00dcbersetzung)<\/a><br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div><a href=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/bambus-kultur\/geschichte-der-einfuehrung-des-bambus-in-europa\/der-beitrag-von-jean-houzeau-de-lehaie-zu-botanischen-studien-ueber-bambus\/\"><strong>Teil 3: Der Beitrag von Jean Houzeau de Lehaie <\/strong><strong>zu botanischen Studien \u00fcber Bambus\u00a0\u22c5 Jacques Chaplain (Autor) \u00b7 Ther\u00e8se Bour &amp; Bill Hoag (\u00dcbersetzung)<\/strong><\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2126 size-full\" src=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Image_036.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"96\" \/><span style=\"text-decoration: underline;\">Fu\u00dfnoten<\/span><\/p>\n<p>1) PIERARD, Clovis, Le naturaliste Jean Houzeau de Lehaie et sa famille, M\u00e9moires et publications de la soci\u00e9t\u00e9 des arts et des lettres du Hainaut ,74. Band 1960, Seiten 73\u00ad146 (die Bibliographie der von Jean H. de L. geschriebenen Studien, f\u00e4ngt Seite 129 an.)<\/p>\n<p>2) Wir haben bis heute den Artikel von Matthieu (Ernest) nicht lesen k\u00f6nnen. L\u2018Ermitage von Saint\u00adBarth\u00e9lemy in Mons, S.103, Annales du cercle arch\u00e9ologique de Mons, Band XXXVIII, 1908\u00ad1909.<\/p>\n<p>3) Nach einem Gem\u00e4lde von G. Hallez in dem Artikel von Clovis Pierard nachgedruckt, ibidem.<\/p>\n<p>4) PIERARD, Clovis, idem, S.79.<\/p>\n<p>5) Jean\u00adCharles Houzeau de Lehaie (1820\u00ad1888). Nach einem in dem Artikel von Clovis Pierard nachgedruckten Photo, ibidem.<\/p>\n<p>6) De SMET, Antoine, Voyageurs belges aux Etats Unis du XVIIe si\u00e8cle \u00e0 1900, Biblioth\u00e8que Royale de Belgique, Bruxelles, 1959, S. 91\u00ad92.<\/p>\n<p>7) PIERARD, Clovis, Id. p. 100<\/p>\n<p>8) HOUZEAU DE LEHAIE, Jean \u201cAusflug am 13. Juli 1922\u201c Bulletin der Naturwissenschaftler aus Mons und dem Borinage; 4. Band, Juli\u00adAugust\u00adSeptember 1922, Seite 76<\/p>\n<p>9) 1910 wird August mit einer Blume in der Hand auf der Titelseite einer Zeitschrift. Der ihm gewidmete Artikel endet: \u201eMonsieur Houzeau de Lehaie bestellt vollkommen seinen Garten auf seinem Landgut Ermitage. Das h\u00e4lt ihn nicht davon ab, \u201aInterparlemetaire\u2019, das hei\u00dft in der ganzen Welt t\u00e4tig zu sein\u201c. \u201aWarum nicht?\u2019, 1. Jahrgang, Nr. 20, Donnerstag 1. September 1910<\/p>\n<p>10) Facsimile der 2. Ausgabe von \u201aFlora Japonica\u2019 von Siebold und Zuccarini auf der Website der Universit\u00e4t von Kyoto: http:\/\/ddb.libnet.kulib. kyoto\u00adu.ac.jp\/exhibite\/b01\/b01cont.html<\/p>\n<p>11) Zwischen 1845 und 1884, 23 Ausgaben mit 2000 Holzschnitten, koloriert und von Hand fertig gestellt.<\/p>\n<p>12) LE TEXNIER (Pseudonym von Francois Le Tesnier): Notices sur les Jardiniers c\u00e9l\u00e8bres et les Amateurs de Jardins, Paris, 1911<\/p>\n<p>13) Wir behalten die von J.H. de L. benutzten Bezeichnungen bei, cf. Le Bambou, Bulletin p\u00e9riodique, Nr. 9 et 10 \u2013 30. Juni 1908, Kapitel 2 \u201aNotice historique\u2019, Seite 230<\/p>\n<p>14) In der Tat hat der Schotte Robert FORTUNE zuvor diese Pflanze eingef\u00fchrt (entweder zwischen 1843\u00ad1845 oder zwischen 1853\u00ad1856). In \u201cYedo and Peking. A Narrative of A Journey to the capitals of Japan and China\u201c, ver\u00f6ffentlicht 1863 in London, erinnert er sich wonnig \u2013 pp. 11\u00ad12 \u2013 seines Besuches in Nagasaki, in den winzigen G\u00e4rten \u201eder w\u00fcrdigen Arbeiterklasse\u201c in denen sich Becken (darinnen sich rote und silberne Fische tummeln) kleinw\u00fcchsige Pflanzen zugesellen (unter ihnen ein panaschierter Zwergbambus, den ich aus China nach England eingef\u00fchrt habe)<\/p>\n<p>15) SCHR\u00d6TER, Carl \u201aLe Bambou et son importance comme plante utile\u2019 Z\u00fcrich, 1885<\/p>\n<p>16) Digitalisiert von der Universit\u00e4t der Wissenschaften, Tokyo, id.<\/p>\n<p>17) \u201aLe Bambou\u2019 bulletin p\u00e9riodique, Nr. 9 und 10, 30. Juni 1908. Hier werden folgende Themen behandelt: \u201eDie Einfuhr, die Akklimatisation und die Kultivierung des Bambus im Westen des alten Kontinents und besonders in Belgien\u201c, Kapitel VI \u2013 \u201eDas Klima Belgiens\u201c, Seiten 252\u00ad253<\/p>\n<p>18) idem, Kapitel VII \u2013 \u201eBericht \u00fcber unsere Versuche in Belgien\u201c, Seite 253<\/p>\n<p>19) Die Landschaftsgestaltung in \u201aL\u2019Ermitage\u2019 zeigt eine auffallende \u00c4hnlichkeit mit den angels\u00e4chsischen \u201aWild Garden\u2019 der Jahre 1880 \u2013 1930. Da Jean sicherlich keinen intensiven Gartenanbau betreiben wollte, mischte er Bambusse und frostfeste exotische Pflanzen mit einheimischen Pflanzen und erlaubt, dass landwirtschaftliche und nat\u00fcrliche Fl\u00e4chen sich neben Gartenanlagen harmonisch entwickeln.<\/p>\n<p>20) \u201aLe Bambou\u2019, bulletin p\u00e9riodique, Nr. 5 und 8, 15. Dezember 1906, \u201eDie Fragen der G\u00e4rtner\u201c, Seite 138<\/p>\n<p>21) \u201aLe Bambou\u2019, bulletin p\u00e9riodique, Nr. 4, 15. Juli 1906, \u201eListe der Bambusaceae, kultiviert in Europa 1906, mit den Synonymen und den Mundartnamen\u201c, Seiten 110\u00ad120<\/p>\n<p>22) \u201aLe Bambou\u2019, bulletin p\u00e9riodique, Nr. 9 und 10. Die Photos werden wiedergegeben im \u201eBericht \u00fcber die Entwicklung des Bambus in Belgien ihr Zustand im April 1908\u201c, Seiten 271\u00ad294<\/p>\n<p>23) \u201aLe Bambou\u2019, bulletin p\u00e9riodique, Nr. 7 und 8, Juni 1917, Seite 222<\/p>\n<p>24) Houzeau de Lehaie, Jean, \u201eExcursion du 13 Juillet 1922\u201c<\/p>\n<p>25) Auszug aus \u201eBulletin des Naturalistes de Mons et du Borinage\u201c, Band III \u2013 I (1920\u00ad1921), erschienen in der Zeitschrift \u201eBambou\u201c<\/p>\n<p>26) Houzeau de Lehaie, Jean, \u201eExcursion du 13 Juillet 1922\u201c Seite 76<\/p>\n<p>27) id. S. 77<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Jacques Chaplain \u22c5 Teil 1 \u201eAlles ist seltsam und interessant bei den Bambussen\u201c Jean H. de L. Jeder Bambusfreund kennt den Phyllostachys viridis \u2018Houzeau\u2019, diesen Riesen, der 17 m H\u00f6he erreichen kann und der sich durch seine gelbe Internodienrinne von den anderen unterscheidet. Diese Bezeichnung des Kultivars ist ohne Zweifel eine Anerkennung f\u00fcr alle &hellip; <a href=\"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/bambus-kultur\/geschichte-der-einfuehrung-des-bambus-in-europa\/jean-houzeau-de-lehaie-pionier-der-einfuehrung-des-bambus-in-europa\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Jean Houzeau de Lehaie: Pionier der Einf\u00fchrung des Bambus in Europa<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":2159,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"iawp_total_views":178,"footnotes":""},"class_list":["post-2121","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2121"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2121\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2212,"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2121\/revisions\/2212"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2159"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}