{"id":3882,"date":"2020-12-11T21:12:07","date_gmt":"2020-12-11T20:12:07","guid":{"rendered":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/?page_id=3882"},"modified":"2021-03-04T13:02:59","modified_gmt":"2021-03-04T12:02:59","slug":"die-gruppe-der-bambusmilben-stigmaeopsis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bambus-deutschland.de\/index.php\/bambus-kultur\/schaedlinge\/die-gruppe-der-bambusmilben-stigmaeopsis\/","title":{"rendered":"Die Gruppe der Bambusmilben (Stigmaeopsis)"},"content":{"rendered":"<p>Eine wichtige Gruppe von Sch\u00e4dlingen sind Bambusmilben. Bambusmilben haben nichts mit gew\u00f6hnlichen Spinnmilben gemein. Diese k\u00f6nnen zwar auch Bambuspflanzen befallen (v.a. in Gew\u00e4chsh\u00e4usern), sind aber relativ leicht zu bek\u00e4mpfen und \u00fcberleben den Winter im Freiland in der Regel nicht. Das ist im Fall der Bambusmilbe leider v\u00f6llig anders. Dieser Sch\u00e4dling hat eine Jahrtausende lange Ko-evolution mit seinem Wirt hinter sich und ist bestens an die klimatischen Bedingungen, unter denen Bambus w\u00e4chst, angepasst. Der Sch\u00e4dling ist beispielsweise ebenso k\u00e4ltetolerant wie der Wirt, und auch besonders harte Winter sch\u00fctzen nicht vor einem erneuten Befall im darauf folgenden Jahr. In Sapporo (Japan) beispielsweise \u00fcberleben Bambusmilben problemlos die dort relativ harten Winter (Saito et al., 2005). Ein Vergleich der mittleren Tagestemperaturen im Januar macht deutlich, dass die Winter dort sogar deutlich h\u00e4rter sind &#8211; Sapporo (min -8\/max -1), Frankfurt\/Main (min -2\/max +3) &#8211; als in weiten Teilen Deutschlands. In China und Japan sind einige Arten der Bambusmilbe weit verbreitet. Obwohl die Sch\u00e4dlinge auch dort teilweise gro\u00dfen Schaden anrichten, hat sich so etwas wie ein \u00f6kologisches Gleichgewicht zwischen verschiedenen Arten von Bambusmilben und Raubmilben eingestellt. Letztere verhindern zumindest au\u00dferhalb von Monokulturen das \u00fcberhand nehmen der Bambusmilben (Zhang et al., 2003). Bambusmilben leben in einer Art Sozialverband und bewohnen gemeinsame Nester auf der Unterseite der Bl\u00e4tter. Das Gespinst des Nests sch\u00fctzt die Milben nicht nur vor Umwelteinfl\u00fcssen und Fra\u00dffeinden sondern leider auch vor der Bek\u00e4mpfung mit einer Reihe von Pflanzenschutzmitteln. Diese Nesterbildung f\u00fchrt auch zu dem typischen Schadbild (Abb. 1). Da die sch\u00e4digende Saugt\u00e4tigkeit der Milben v.a. im Nestbereich stattfindet, kommt es dort zu den sichtbaren chlorotischen Blattaufhellungen. Der Schaden liegt zun\u00e4chst einmal in einer optischen Beeintr\u00e4chtigung. Bei einer Pflanze, die hierzulande beinahe ausschlie\u00dflich als Zierpflanze dient, kann das aber durchaus entscheidend sein. Bei st\u00e4rkerem Befall kann es aber auch zu Wachstumsst\u00f6rungen durch die Reduktion der Photosynthesekapazit\u00e4t der Bl\u00e4tter kommen. In China ist teilweise die Produktivit\u00e4t kommerziell bewirtschafteter Moso-W\u00e4lder (<em>Phyllostachys pubescens<\/em>) stark beeintr\u00e4chtigt (Zhang et al., 2003).<\/p>\n<p><a class=\"embeddedAttachmentLink jsImageViewerEnabled\" title=\"Fig1.jpg\" href=\"https:\/\/oldforum.bambus-deutschland.de\/index.php\/Attachment\/5894-Fig1-jpg\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/oldforum.bambus-deutschland.de\/index.php\/Attachment\/5894-Fig1-jpg\/?thumbnail=1\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 1. Typischer Schaden durch Bambusmilben an <em>Phyllostachys aureosulcata<\/em> \u2018Spectabilis\u2019 im Rhein-Main Gebiet (A), deutlich sind die ovalen Blattaufhellungen zu erkennen, die exakt die Milbennester auf der Blattunterseite widerspiegeln (B).<\/p>\n<p><a class=\"embeddedAttachmentLink jsImageViewerEnabled\" title=\"Fig2.jpg\" href=\"https:\/\/oldforum.bambus-deutschland.de\/index.php\/Attachment\/5895-Fig2-jpg\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/oldforum.bambus-deutschland.de\/index.php\/Attachment\/5895-Fig2-jpg\/?thumbnail=1\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 2. Unterseite eines <em>Phyllostachys viridiglaucescen<\/em>s &#8211; Blattes. Man erkennt die Gespinste (Nester) und die aufgehellten und normalen Blattbereiche, die Nester wurden teilweise entfernt (A). Die Aufnahmen wurden im Februar 2006 angefertigt, daher sind die adulten Tiere (B-E) aufgrund der Winteranpassung (Diapause) stark gef\u00e4rbt. Die Milben sind etwa 1\/3 mm gro\u00df und mit blo\u00dfem Auge nur zu erahnen. In (F) sieht man die Eier der Bambusmilben am Rand eines Nests.<\/p>\n<p><b>Systematik<\/b><br \/>\nErstmals systematisch beschrieben wurde die Bambusmilbe 1917 unter dem lateinischen Namen <em>Stigmaeopsis celarius<\/em>. 1950 wurde die Art neu beschrieben und der Gattung <em>Schizotetranychus<\/em> angegliedert. Dementsprechend wird man unter den Artnamen <em>Schizotetranychus celarius<\/em> die meiste Literatur finden. Vor kurzem allerdings wurde die Gattung <em>Stigmaeopsis<\/em> &#8211; aufgrund detaillierter molekularbiologischer und morphologischer Studien &#8211; wieder allein gestellt (Saito et al., 2004). Unterdessen konnten 7 Arten beschrieben werden, <em>Stigmaeopsis celarius, Stigmaeopsis longus, Stigmaeopsis miscanthi, Stigmaeopsis nanjingensis, Stigmaeopsis tenuinidus, Stigmaeopsis sahara <\/em>und <em>Stigmaeopsis takahashii<\/em>, von denen 6 auch tats\u00e4chlich an Bambus parasitieren. Nach einer vorl\u00e4ufigen Bestimmung durch Prof. Yutaka Saito (Hokkaido University, Japan) scheint es sich bei der in Deutschland verbreiteten Milbe um <em>Stigmaeopsis longus<\/em> oder <em>Stigmaeopsis nanjingensis<\/em> zu handeln (Prof. Saito, pers\u00f6nliche Mitteilung). Wahrscheinlich handelt es sich um <em>Stigmaeopsis longus<\/em>, da v.a. \u00e4ltere Bl\u00e4tter befallen werden und <em>Stigmaeopsis nanjingensis<\/em> daf\u00fcr bekannt ist, &#8211; zu mindest in China &#8211; junge Moso-Bl\u00e4tter im zeitigen Fr\u00fchjahr zu befallen und zu sch\u00e4digen.<\/p>\n<p><b>Lebenszyklus <\/b><br \/>\nDie Bambusmilben entwickeln sich aus Eiern \u00fcber Larven und verschiedene sub-adulte Stadien (protonymph, deutonymph) zu den fortpflanzungsf\u00e4higen adulten Tieren. Die ganze Entwicklung vom Ei bis zum adulten Tier dauert bei sommerlichen Temperaturen nur wenige Wochen. Somit sind w\u00e4hrend einer Vegetationsperiode viele Generationen m\u00f6glich und der Sch\u00e4dling kann sich entsprechend exponentiell vermehren. Zhang et al. berichten von einer Generationsdauer von etwa 3 Wochen bei 24-26\u00b0C und nur 2 Wochen bei 28-30\u00b0C. Die erwachsenen Tiere leben dann etwa 3-4 Wochen und legen in dieser Zeit etwa 20 Eier in dem Gespinst, das ihnen somit quasi als Nest dient (Zhang et al., 2001). Dort sind die Eier gut vor Umwelteinfl\u00fcssen und leider auch vor Bek\u00e4mpfungsversuchen gesch\u00fctzt. Bemerkenswert ist, dass Bambusmilben den Winter nicht wie viele andere Spinnmilben in Form von Wintereiern \u00fcberstehen, sondern als adulte weibliche Tiere (Abb.2 B-E). Dazu machen die weiblichen Tiere bei abnehmender Tagesl\u00e4nge eine besondere Anpassung an winterliche Temperaturen durch (Diapause). Sie stellen ihren Stoffwechsel um, verf\u00e4rben sich orange, stellen die Eiablage ein und entwickeln eine gro\u00dfe Toleranz gegen\u00fcber kaltem Wetter und Frost (Saito et al., 2005).<\/p>\n<p><b>Verbreitung <\/b><br \/>\nTrotz der &#8222;sozialen&#8220; Lebensweise sind die Bambusmilben keineswegs ortsgebunden, sie k\u00f6nnen sich im Gegenteil sehr rasch ausbreiten. In Mosow\u00e4ldern in China beispielsweise werden die meisten Milben mit dem Laub Ende April abgeworfen, besiedeln jedoch die Halme und jungen Bl\u00e4tter innerhalb k\u00fcrzester Zeit wieder. Man muss bedenken, dass dabei ein Tier, das nur etwa 0,3 mm gro\u00df ist, eine Strecke von 10-20 m (die Halme in Mosow\u00e4ldern sind erst ab einer H\u00f6he von 6-10 m bezweigt) m\u00fchelos zur\u00fccklegt. Auch Verbreitung durch Wind wird diskutiert, allerdings fehlen den Milben aus der Gattung <em>Stigmaeopsis<\/em> spezielle Anpassungen an die Verbreitung durch Wind wie sie andere Milben besitzen (Zhang et al., 2003). Man kann nur spekulieren, wie die Milben nach Mitteleuropa gekommen sind. Neben den Ursprungsl\u00e4ndern der Milben (China\/Japan) traten die Milben schon fr\u00fch in den USA auf. So sind die Milben, die zur Erstbeschreibung der Art 1917 f\u00fchrten, in Oneco, Florida, gesammelt worden (Banks, 1917). Bevor dann vor wenigen Jahren die ersten F\u00e4lle in Mitteleuropa auftraten, wurde schon von Milbenbefall an Bambus in England und Italien berichtet. Ungeachtet, woher die Bambusmilben tats\u00e4chlich eingeschleppt wurden, mittels konsequenter Quarant\u00e4ne und Kontrollen der Pflanzen durch sachkundige Personen h\u00e4tte die Verbreitung verhindert werden k\u00f6nnen. Leider ist bei dem gegenw\u00e4rtigen Verbreitungsgrad die fl\u00e4chendeckende Ausbreitung des Sch\u00e4dlings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur eine Frage der Zeit. Erschwerend kommt hinzu, dass durch Pflanzenschutzma\u00dfnahmen in produzierenden Betrieben die Milben zwar in ihrer Population so weit reduziert werden, dass keine Sch\u00e4den sichtbar sind, die Pflanzen aber dadurch nicht v\u00f6llig frei von Milben sind und diese sich beim K\u00e4ufer wieder ungest\u00f6rt vermehren k\u00f6nnen. Es ist an dieser Stelle schwierig, \u00fcber befallene Best\u00e4nde zu berichten, ohne zu stigmatisieren. Am ehesten kann man noch auf den Befall in den Zoos von Leipzig und Frankfurt verweisen. Allerdings sind auch befallene Best\u00e4nde in Baumschulen, Botanischen G\u00e4rten und privaten G\u00e4rten bekannt.<\/p>\n<p><b>Bek\u00e4mpfung<\/b><br \/>\nWie bereits erw\u00e4hnt, kann man mit einer fl\u00e4chendeckenden Ausbreitung des Sch\u00e4dlings rechnen. M\u00f6glicherweise sind Ma\u00dfnahmen, die darauf abzielen, den Befall unter Kontrolle zu halten, sinnvoller als der aussichtslose Versuch, die Milben in einem Bestand v\u00f6llig auszurotten. Die sinnvollste Ma\u00dfnahme &#8211; sofern man noch keinen Befall hat &#8211; ist mit Sicherheit, neue Pflanzen in Quarant\u00e4ne zu halten. Dies sollte auch dann geschehen, wenn die Pflanzen keine Symptome eines Befalls zeigen. Eine vorbeugende Behandlung mit einem systemischen Akarizid (s.u.) ist anzuraten und, da &#8222;Neuzug\u00e4nge&#8220; meistens eine \u00fcberschaubare Gr\u00f6\u00dfe haben, auch mit vertretbarem Aufwand durchf\u00fchrbar. Vorsicht ist trotzdem geboten, wie bereits oben erw\u00e4hnt sind die Milben alles andere als ortsgebunden. Es gen\u00fcgt keinesfalls die Pflanzen 30 m entfernt aufzustellen, da die Milben diese Distanz in kurzer Zeit \u00fcberwinden. Einige Quellen raten zu sehr drastischen Ma\u00dfnahmen wie Rodung des Bestands und verbrennen von s\u00e4mtlichen \u00fcberirdischen Pflanzenteilen. Allerdings wird dadurch die Bambuspflanzung um Jahre zur\u00fcckgeworfen. Au\u00dferdem ist es alles andere als sicher, ob so wirklich alle Sch\u00e4dlinge beseitigt werden k\u00f6nnen und im Zweifel w\u00e4chst der Parasit (bzw. dessen Population) immer schneller als der Wirt. Aus China gibt es interessante Ans\u00e4tze, die Milbenpopulation durch einen Ring aus Leim am unbezweigten Teil der Halme niedrig zu halten (Zhang et al., 2003). Dies kann allerdings nur bei Bambusarten Erfolg haben, die zu irgendeinem Zeitpunkt der Vegetationsperiode das gesamte Laub und damit auch die Milben abwerfen, so dass eine erneute Besiedlung vom Boden aus n\u00f6tig wird.Am reizvollsten &#8211; und \u00f6kologisch am vertr\u00e4glichsten &#8211; w\u00e4re eine Bek\u00e4mpfung der Bambusmilben durch Raubmilben. Yutaka Saito (Saito, 1990) konnte zeigen, dass die Raubmilbe <em>Typhlodromus bambusae<\/em> als spezifischer nat\u00fcrlicher Feind von Bambusmilben fungiert. Leider sind diese Raubmilben bis jetzt noch nicht nach Europa eingef\u00fchrt worden. Da die Bambusmilben in ihren Nestern sehr gut gesch\u00fctzt sind, scheiden bei den konventionellen Spritzmitteln Kontakt-Akarizide im Wesentlichen aus. Die Behandlung mit systemischen Akariziden ist denkbar und wird teilweise auch durchgef\u00fchrt. Gute Erfolge sollen sich mit dem Wirkstoff Tebufenpyrad (z.B. in Masai und Oscar) erzielen lassen. Zumindest im Gew\u00e4chshaus wirken aber auch andere systemische Akarizide. Wichtig ist eine wiederholte Anwendung &#8211; aufgrund des Lebenszyklus der Milben &#8211; im Abstand von 3-4 Wochen, um Nachkommen aus Eiern auch nachhaltig zu treffen. Die Behandlung mit biologischen Spritzmitteln ist schwierig, da diese meistens nur Kontaktwirkung haben, was wie beschrieben aufgrund der Gespinste nicht gut gew\u00e4hrleistet werden kann. Beste Wirkung haben m\u00f6glicherweise Mittel auf \u00d6lbasis, die in die Gespinste eindringen k\u00f6nnen. Leider reagieren Bambusse auf viele dieser Mittel empfindlich (Blattverf\u00e4rbung und -abwurf), au\u00dferdem ist die vollst\u00e4ndige Behandlung gro\u00dfer Best\u00e4nde (die Mittel wirken ja nicht systemisch) praktisch unm\u00f6glich. Bei der Bek\u00e4mpfung scheint es also noch kein Patentrezept zu geben, hier ist noch viel Pionierarbeit zu leisten.<\/p>\n<p><strong>Autor: Dr. Steffen Greiner (Artikel aus dem Bambus Journal 1\/2006)<\/strong><\/p>\n<p><b>Literatur <\/b><br \/>\nBanks, N. (1917). New mites, mostly economic (Arach., Acar.). Entomol. News 28, 193-199.<br \/>\nSaito, Y. (1990). Life history and food habit of Typhlodromus bambusae Ehara, a specific predator of Schizotetranychus celarius (Banks) (Acari: Phytoseiidae, Tetranychidae). Exp. Appl. Acarol. 10, 45-51.<br \/>\nSaito, Y., Ito, K., and Sakagami, T. (2005). Imaginal induction of diapause in several &#8218;adult-female diapausing&#8216; spider mites. Physiological Entomology 30, 96-101.<br \/>\nSaito, Y., Mori, K., Sakagami, T., and Lin, J. (2004). Reinstatement of the Genus Stigmaeopsis Banks, with Descriptions of Two New Species (Acari, Tetranychidae). Ann. Entomol. Soc. Am. 97, 635-646.<br \/>\nZhang, Y., Zhi-Qiang, Z., Lin, J., and Ji, J. (2001). Observations on the behaviour and life history of Schizotetranychus tenuinidus (Acari: Tetranychidae) inhabiting bamboo leaves in Fujian, China. Systematic and Applied Acarology Special Publications 8, 13-20.<br \/>\nZhang, Y., Saito, Y., Lin, J., Chittenden, A.R., Ji, J., and Sato, Y. (2003). Ambulatory migration in mites (Acari: Tetranychidae, Phytoseiidae) to new leaves of moso bamboo shoots. Experimental and Applied Acarology 31, 59-70.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine wichtige Gruppe von Sch\u00e4dlingen sind Bambusmilben. Bambusmilben haben nichts mit gew\u00f6hnlichen Spinnmilben gemein. 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